Für Eltern von LGBT+ Jugendlichen
LGBT+-Jugendliche sind einem erhöhten Risiko für Missbrauch ausgesetzt, oft aufgrund von Isolation oder der Suche nach Akzeptanz außerhalb der Familie. Deine Unterstützung ist ihr wichtigster Schutzschild.
Warum LGBT+ Jugendliche gefährdet sind
Suche nach Zugehörigkeit
Wenn Jugendliche sich zu Hause nicht akzeptiert fühlen, suchen sie Bestätigung in Online-Räumen oder bei älteren Personen, was Täter ausnutzen können.
Angst vor Outing
Täter drohen oft damit, die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität des Jugendlichen den Eltern zu verraten, um sie zum Schweigen zu bringen.
Minderheitenstress
Gesellschaftliche Diskriminierung schwächt das Selbstwertgefühl, was es schwerer macht, Grenzen zu setzen und Missbrauch als solchen zu erkennen.
Fehlende Vorbilder
Ohne positive LGBT+-Vorbilder wissen Jugendliche oft nicht, wie gesunde Beziehungen in ihrer Gemeinschaft aussehen sollten.
Ein sicherer Hafen sein
Deine Reaktion auf die Identität deines Kindes beeinflusst direkt seine Sicherheit und Heilung.
- Bedingungslose Akzeptanz: Zeige deinem Kind, dass du es liebst und unterstützt, egal wen es liebt oder wer es ist.
- Sicheres Outing: Nimm dem Täter die Macht, indem du signalisierst, dass ein Outing für dich kein Problem darstellt.
- Informiere dich: Lerne über die LGBT+-Gemeinschaft, um die Lebenswelt deines Kindes besser zu verstehen.
- Spezialisierte Hilfe: Suche nach Beratungsstellen, die sowohl Erfahrung mit Missbrauch als auch mit LGBT+-Themen haben.
Liebe heilt
Ein unterstützendes Elternhaus ist der stärkste Faktor für die Resilienz von LGBT+-Jugendlichen. Sei der Mensch, dem dein Kind alles anvertrauen kann.